- Wer fährt mit bei Jugendreisen?
- Wie ist die Betreuung?
- Was ist der Unterschied zwischen Reiseleitung und Betreuung?
- Wie ist die Anreise bei unseren Jugendreisen?
- Wie ist die Zimmerbelegung bei unseren Jugendreisen ?
- Was ist mit gemeinsamer Unterbringung von Mädchen und Jungen?
- Was ist wenn mein Kind krank wird ?
- Was ist mit Alkohol und Drogen?
- Wann wird mein Kind nach Hause geschickt?
- Was ist wenn das Taschengeld ausgeht?
Wer fährt mit Jugendreisen?
Alle Jugendlichen, die einen schönen Urlaub mit anderen Jugendlichen verbringen möchten. Manche melden sich mit der ganzen Clique an, manche mit einer Freundin oder einem Freund und manche mit DER Freundin oder DEM Freund. Manche auch alleine. Wer alleine gebucht hat, findet schnell neue Freunde. Man verbringt viel Zeit miteinander, man wohnt im selben Hotel oder auf dem selben Camp, isst zusammen, nimmt bei Interesse am angebotenen Programm teil und unternimmt etwas gemeinsam. Wer zum ersten Mal mit einer Freundin/einem Freund oder der Freundin/dem Freund zusammen fährt, sollte vorher - um Eifersüchteleien zu vermeiden - abklären, was der andere von der Reise erwartet: will der eine vielleicht lieber viele neue Leute kennenlernen und der andere sich eher auf den Partner konzentrieren und zu zweit bleiben? Bitte vorher abchecken und gegebenenfalls Kompromisse finden.
Was wiederum bei unseren Jugendreisen überhaupt kein Problem darstellt, ist, wenn die einen lieber faulenzen und die anderen viel Sport machen möchten. Geht alles. Ein Teil der Gruppe macht zum Beispiel den Ausflug, das Turnier oder den Workshop mit, der andere Teil bleibt am Strand oder am Pool. Alles kann, nichts muss. Für jeden ist gesorgt. Früher oder später kreuzen sich wieder die Wege...
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Wie ist die Betreuung?
Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen nehmen wir sehr ernst. Wir wissen, dass die Eltern sich darauf verlassen, dass unsere Betreuer sich intensiv um ihre Kinder kümmern. Jugendliche unter 16 Jahren betreuen wir rund um die Uhr. Unsere Betreuer wohnen in den Häusern und Hotels und sind immer erreichbar. Sie sind ständig ansprechbar und schreiten immer dann ein, wenn etwas 'schief' läuft. Natürlich können wir nicht jedes Kind und jeden Jugendlichen auf Schritt und Tritt begleiten. Aber unsere Betreuer sind dabei, wenn es nachts in die Disko geht, wenn Ausflüge unternommen werden oder wenn jemand einmal zum Arzt muss. Selbstverständlich müssen sich die Teilnehmer an die Spielregeln einer Jugendreise halten. Bei Ankunft am Ferienort wird den Jugendlichen genau erklärt, was erlaubt ist und was nicht. Es wird auf Gefahren hingewiesen und es werden Regeln mitgeteilt, an die sich jeder halten muss. Diese Regeln sind alle ganz logisch, selbstverständlich und unerlässlich um einen gemeinsamen Urlaub in der Jugendgruppe zu verbringen.
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Was ist der Unterschied zwischen Betreuung und Reiseleitung?
Was ist der Unterschied zwischen Betreuung und Reiseleitung?
Bei unseren Jugendreisen ist entweder Betreuung oder Reiseleitung in den Leistungen ausgeschrieben. Der Unterschied besteht darin, dass Betreuung wesentlich intensiver ist als Reiseleitung.
Bei allen Programmen für Teilnehmer unter 18 Jahren werden generell Betreuer bei den Freizeiten eingesetzt. Sie passen auf, dass die Jugendlichen nicht zuviel Unfug treiben und die Regeln einhalten. Sie haben die Aufsichtspflicht und die Verantwortung für die minderjährigen Teilnehmer.
Bei den Programmen ab 18 Jahren („18plus“) gibt es statt dessen lediglich eine Reiseleitung, das heißt, es gibt einen Ansprechpartner für Ausflüge, ermäßigte Diskokarten sowie Tipps, Infos und Hilfestellung jeglicher Art.
Die 18plus Programme können auch von unter 18jährigen gebucht werden, wenn die Eltern dies genehmigen und uns somit von der Aufsichtspflicht und Verantwortung befreien. Hierfür gibt es ein Formular namens „Formular U18“, das uns zusammen mit der Anmeldung geschickt wird.
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Wie ist die Anreise bei unseren Jugendreisen?
Die Anreise in die Feriengebiete erfolgt je nach Programm und je nach gebuchter Leistung in modernen Reisebussen oder per Flieger. Bei der Fahrt nach Korfu kommt noch die Fähre mit dazu.
Die Busfahrten nach Spanien, Frankreich und zur italienischen Adria sind in der Regel Nachtfahrten, d.h., die Abfahrt ist je nach Abfahrtsort in Deutschland am Mittag/Nachmittag/Abend, die Ankunft am Urlaubsort am Vormittag des Folgetages. Bei der Rückreise ist es ähnlich, es wird am letzten Tag nachmittags oder abends vom Urlaubsort abgefahren und im Laufe des nächsten Tages angekommen, je nach dem, wo in Deutschland man wohnt.
Bei der Korfureise fährt der Bus nach Ancona, wo er gegen Mittag ankommt. Am Nachmittag geht dann die komfortable Fähre los, die nach 16 Stunden am nächsten Tag auf Korfu ankommt. Von dort bringt der Transferbus die Gruppe zum Hotel.
Nach Paestum, Süditalien fliegt man erst mit der Air Berlin nach Rom, von wo aus der Transferbus die Gruppe nach Paestum bringt. Diese Strecke ist ein bisschen weiter und dauert ca. 3-4 Stunden.
Während der Fahrt werdet ihr von uns nicht verpflegt, bringt euch also genügend Essen und Getränke mit. Die Verpflegung gibt es dann im Hotel. Je nach gebuchter Leistung bekommt ihr am Ankunftstag als erstes ein Mittag- oder Abendessen und am Abfahrtstag in der Regel als letztes das Frühstück. Es könnte passieren, dass die Flugzeiten so liegen, dass man am ersten oder letzten Tag eine Mahlzeit verpasst. Dies können wir nicht beeinflussen und bitten wir zu entschuldigen.
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Wie ist die Zimmerbelegung?
Bei Jugendreisen üblich ist die Belegung in Mehrbettzimmern und zwar Mädchen und Jungen getrennt. Mehrbettzimmer bedeutet normalerweise 3-4-Bettzimmer, wobei es meistens Doppelzimmer mit ein oder zwei Zustellbetten sind. Die Zimmer sind also meistens gleich groß, ob man nun zu zweit, zu dritt oder zu viert drin schläft. Wenn man also ein Doppelzimmer bucht, hat man definitiv mehr Platz. Und man ist garantiert mit seiner Freundin oder seinem Freund zusammen im Zimmer. Das kann man nämlich bei der Mehrbettzimmerbuchung nicht in allen Hotels so gewährleisten. Manche Hotels verfügen vorwiegend über Dreibettzimmer und wenn sich lauter Zweiergruppen in Mehrbettzimmer anmelden, müssen die einen oder anderen getrennt werden, sonst kommt es nicht auf. Bucht also lieber ein Doppelzimmer, wenn ihr zu zweit und untrennbar seid.
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Was ist mit gemeinsamer Unterbringung von Mädchen und Jungen?
Wenn man als Pärchen mit uns verreist, hat man mit der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung der Eltern die Möglichkeit, ein gemeinsames Doppelzimmer zu belegen. Bei einer Clique von z.B. vier Leuten benötigen wir auch hier die schriftliche Elternerklärung aller Beteiligten. Hierbei müssen alle Namen der Personen für das gemeinsame Zimmer aufgezählt werden. Das Ganze gilt natürlich nur für Minderjährige. Wenn alle Teilnehmer über 18 Jahre alt sind, brauchen sie keine Erlaubnis der Eltern, denn sie sind ja volljährig.
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Was ist, wenn mein Kind krank wird?
Wird jemand einmal krank, so ist dies in der Regel kein großes Problem. Bei Kleinigkeiten gehen unsere Betreuer mit zum Arzt, der im Ausland meistens direkt bar bezahlt werden muss und legen im Notfall auch die Ausgaben für Arzt und Apotheke vor, falls der Teilnehmer nicht mehr genügend Geld haben sollte. Bei einem Krankenhausaufenthalt akzeptiert das Krankenhaus die Krankenkassen-Chipkarte oder es kontaktiert die Krankenversicherung oder die Rechnung wird direkt an die Eltern geschickt. Das ist überall unterschiedlich, aber unsere Betreuer stehen euch vor Ort immer mit Rat und Tag zur Seite.
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Was ist mit Alkohol und Drogen?
Ein leidiges und omnipräsentes Thema bei allen Jugendreisen. Generell gilt, dass wir entsprechend dem Jugendschutzgesetz Alkohol in gewissen Grenzen akzeptieren und beim Konsum von Drogen die Betroffenen knallhart nach Hause schicken.
Das mit den Drogen will immer wieder diskutiert werden. Fakt ist jedoch, dass der Gesetzgeber auch nicht mit sich reden lässt und obwohl wir wirklich sehr nett und verständisvoll sind: bei Drogen kennen wir absolut kein Pardon!!
Wann wird mein Kind vorzeitig nach Hause geschickt?
Wenn ein Teilnehmer grob gegen die Regeln verstößt und für die Betreuer und die Gruppe nicht mehr zu tragen ist, schließen wir ihn aus der Freizeit aus und schicken ihn vorzeitig nach Hause. Das hat nichts damit zu tun, dass die Betreuer zu bequem sind für unbequeme Teilnehmer, sondern mit der Verantwortung für jeden einzelnen und für die Gruppe.
Das kann zum Beispiel passieren, wenn jemand mit Drogen erwischt wird. Wie sollten wir als Jugendreiseveranstalter es allen anderen Eltern erklären, wenn dieser Teilnehmer Drogen an die anderen Teilnehmer verteilt? Wie sollten wir uns rechtfertigen, wenn diese Person bereits mit Drogen erwischt wurde und trotzdem geduldet wird?
Während einer Jugendfreizeit können wir nicht umfangreich pädagogisch oder therapeutisch auf die Jugendlichen einwirken. Wir können und wollen aber dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden und dass die Gruppe nicht gestört wird durch einen Teilnehmer, der sich nicht daran halten möchte.
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Was ist, wenn das Taschengeld ausgeht?
Wir geben ja vorher Ratschläge, wieviel Taschengeld bei welcher Jugendreise angemessen ist. Je nach gebuchter Verpflegung, nach Kostenniveau im jeweiligen Urlaubsland und nach geplantem Ausflugs- und Freizeitprogramm liegt der Durchschnitt bei ca. € 200.- für eine 10-14-tägige Jugendreise. Normalerweise kommt man damit aus, aber manchmal kommt etwas Unvorhergesehenes dazwischen wie zum Beispiel ein Arztbesuch oder eine spontane Anschaffung eines Kleidungsstücks. Für diesen Fall bieten wir einen Taschengeldservice an: Für eine Gebühr von € 10.- können die Eltern ihren Kindern im Ausland Geld über uns zukommen lassen. Die Eltern überweisen uns den auszuzahlenden Betrag plus die Gebühr, dann faxen oder mailen sie uns die Bankbestätigung, dass der Betrag angewiesen ist und wir geben sofort die Information an unsere Reiseleiter oder Betreuer vor Ort weiter, dass sie das Geld an den jugendlichen Teilnehmer auszahlen können. So kann jeder bis zum Ende der Freizeit genügend Geld zur Verfügung haben. Das soll aber keine Aufforderung sein, das ganze Geld vorzeitig hinauszuwerfen, sondern eher eine Hilfestellung für den Notfall.